Hotel Industrial
Das denkmalgeschützte Hotel Industrial ist ein ehemaliges Kraftwerk, das zu einem Bürogebäude umgestaltet wurde. Zu diesem Zwecke wurden mehrere Stockwerke eingerichtet. Da die Außenseite des Gebäudes nicht verändert werden durfte, war es eine Herausforderung für den Architekten, ein angenehmes Innenraumklima zu realisieren, ohne das Äußere zu verändern. 330 Module wurden in die Fassade des Gebäudes integriert.
In einzigartiger Weise gelang es dem Architekten das Muster der Übergänge auf die Module zu übertragen. Er schuf 45 verschiedene Modulanordnungen, d.h. er entfernte jedes Mal eine bestimmte Menge Solarzellen von den Modulen, um eine Anpassung an das Muster der Fassade zu erzielen. So schuf er nicht nur ein ästhetisch ansprechendes Design, sondern sorgte zudem für ausgewogene Lichtverhältnisse. Einerseits wird ein ausreichender Lichteinfall erzielt, da das Glas von der Decke bis zum Boden reicht, andererseits sorgt die subtile Entfernung von Solarzellen für ausgewogene Lichtverhältnisse.